... lange war es ruhig um Aurora Lacasa.
Mit ihrem letzten Auftritt Ende der 90-iger Jahre, gemeinsam mit JOSÉ CARRERAS und
LA TOYA JACKSON, feierte die Sängerin in der großen TV-Show die „Goldene Henne“ einen glanzvollen Auftritt. Kurz danach musste sie jedoch aus persönlichen Gründen die große Bühne verlassen.
Dennoch fand sie noch die Zeit, sich mit der Produktion der zweiteiligen Kinder-CD „Peterchens Mondfahrt“ einen Traum zu erfüllen. Mit der Veröffentlichung ihrer „Großen Erfolge“ auf einer neuen CD zeigte sie nochmals in einem gelungenen musikalischen Porträt ihr Repertoire. Der Bogen spannt sich dabei vom Schlager, Chanson, Folklore bis hin zur klassischen Lied-Adaption.
Jetzt kehrt die sympathische Sängerin auf die Bühne zurück und präsentiert gemeinsam mit der Schriftstellerin Gisela Steineckert ein neues Weihnachtsprogramm.
-Als Tochter spanischer Journalisteneltern in Paris geboren, in Budapest aufgewachsen und seit frühester Jugend in Deutschland - in der damaligen DDR - zu Hause. Sie hat einen durchaus ungewöhnlichen Lebenslauf aufzuweisen. Ihre berufliche Entwicklung verlief allerdings am Anfang sehr normal.
Der Schule folgte das Ausprobieren in verschiedenen Berufen und Tätigkeiten. Der Tätigkeit als Dolmetscherin für Spanisch und Französisch folgte zunächst die Arbeit hinter der Kamera beim Fernsehen. Mit der davor hat sie sich schon lange im Geheimen beschäftigt, gehörte doch die Musik, das Singen schon immer zu den großen Leidenschaften. Die Natur gab ihr eine außergewöhnliche Stimme, die nicht nur Charakter hatte, sondern auch ein Timbre, das
tief in die Seele eindringt.
Diese Voraussetzung nutzend, entschloss sie sich zu einer professionellen Laufbahn als Sängerin, die zunächst am damals existierenden .Zentralen Studio für Unterhaltungskunst. in Berlin begann und mit Live-Auftritten einherging.
Unter den Schlagersängerinnen in der damaligen DDR gehörte sie schon bald zu den außergewöhnlichen Persönlichkeiten in diesem Genre. Ihre glasklare Stimme und ihre sinnliche Ausdruckskraft, das Identifizieren mit Text und Melodie, den leisen Tönen zugetan, aber auch Stimme zeigend wenn notwendig, machte ihren Vortrag zu einem nachhaltigen künstlerischen, aber auch menschlichen Erlebnis.
In ihrem Repertoire beschränkte sie sich eben nicht nur auf die so genannten Tagesschlager sondern interpretierte mit großem Anspruch, Engagement und Erfolg internationale Lieder, Chansons, Folklore ihrer spanischen Heimat bis hin zum klassischen Liedgut.